Über Mich

DIE ZÜCHTERIN​

Glückliche Mama, liebender Familienmensch, verrückte Hundenärrin und leidenschaftliche Hobbyfotografin.

Hi! Ich Bin Juliane.

Zusammen mit meiner kleinen Familie, meinem Paps und meinen Großeltern lebe ich an den Weinbergen des beschaulichen Jessen (Elster), einer Kleinstadt im Osten Sachsen-Anhalts.

Ich bin Mama mit Herzblut und führe voller Hingabe unser getupftes Rudel bestehend aus meinem Seelenhund Alva und ihren beiden Töchtern Dixi und Else. Unsere Mädels sind für uns viel mehr als nur Hunde, sie sind geliebte Familienmitglieder, werden dementsprechend behandelt und von allen Seiten viel zu sehr verwöhnt. Sie leben selbstverständlich mit bei uns im Haus, schlafen bei uns im Bett und genießen im Alltag zahlreiche Aktivitäten.
Ich bin da etwas altmodisch, Sachen wie Agility, Canicross, Dogdancing, Dummytraining oder Fährtenarbeit heißen bei mir immer noch „mit dem Hund rausgehen“ und wir binden diese Elemente in unsere täglichen Spaziergänge ganz selbstverständlich mit ein, weil wir alle Spaß daran haben, nicht um auf Turnieren zu bestehen. Einzig im Trick Dog fördere ich sie gezielt, wo alle Mädels voller Begeisterung ihren Kopf beschäftigen und schon Erfolge erzielen konnten.
Auch Showtitel dürfen sie tragen, da wir den Besuch von Ausstellungen oft an einen Urlaub koppeln, in den uns die Pünktchen stets begleiten. Wir alle lieben das Reisen, besonders das Wandern in den Bergen oder ausgedehnte Spaziergänge am Strand.

Mit Alva entdeckte ich zudem meine Leidenschaft zur Fotografie. Seitdem ist die Kamera mein steter Begleiter und Hunde sind neben unserem Sohn für mich einfach das schönste Motiv. Mir bereitet es viel Freude, die Erinnerungen mit allen für die Ewigkeit festzuhalten, egal ob emotional im Portrait, ausdrucksstark in beeindruckender Landschaft oder echte Momente mitten aus unserem Leben.

Sicher ist, mit Kleinkind und einem Tupfentrio ist es bei uns nie langweilig.

Wir schätzen jede der Mädels für ihre persönlichen Eigenheiten und liebenswerten Macken. Auf ihren jeweiligen Seiten erfährst du mehr über unsere Charakterköpfe.

MEIN WEG IN DIE ZUCHT

Vorweg: Es wurde mir definitiv nicht in die Wiege gelegt. Dann wäre dieser Text deutlich kürzer ausgefallen.

Als Alva als Welpe zu uns kam, war an Zucht, Ausstellung und Vereinszugehörigkeit nicht zu denken. Wir wollten als Ersthundehalter einen Begleiter, der in unsere Familie, zu unserem Alltag und Vorstellungen passte, fertig. Damals hätte ich mir nicht vorstellen können, dass alle meine Mädels nicht nur unser Leben um so vieles fröhlicher machen, sondern mittlerweile auch gekrönte Champions sind, dass ich mit ihnen erfolgreich eine Zuchtzulassungsprüfung ohne Auflagen ablege und gar selbst züchte.
Mit Alva kam das Interesse rund um den Hund und je tiefer ich eintauchte, desto spannender fand ich alle Aspekte die Zucht betreffend. Wir besuchten erste Ausstellungen, ich ging auf Züchtertage, nahm an Fortbildungen teil, lernte nach und nach mehr Leute aus der Dalmatiner-Welt kennen und fand Gefallen an der Theorie.

Als wir überlegten, einen Zweithund zu Alva zu holen, waren meine Vorstellungen, welche Kriterien der kleine Knopf erfüllen sollte, sehr konkret gewesen. Schließlich waren wir glücklich mit Alva und hatten keinen Druck, zudem ging es um ein neues Familienmitglied in unser Leben, da durfte es schon ein wenig mehr kritische Recherche sein.
Leider – oder zum Glück – erwies es sich als schwierig, wir suchten ganze drei Jahr, während denen ich für den ehemaligen Tierschutzverein SOS Dalmatiner als Pflegestelle tätig war und einigen Notnasen half, ihr neues Zuhause zu finden.
Für mich selbst sollte es unbedingt ein LUA werden, zu Alva eigentlich ein Rüde, so schön ruhig, souverän und entspannt wie sie, gerne mit interessanter Ahnentafel, vielleicht könnte er bei entsprechender Entwicklung eines Tages Deckrüde werden, auf Ausstellungen sollte er bestehen können und bitte von einem Züchter sein, dessen Zuchteinstellung mir sympathisch ist.

Ich lamentierte also eines schönen Sommertages auf dem Bahrener Hof bei Alvas Züchterin darüber, wie schwierig es sich über gut zwei Jahre gestaltet hatte, unseren zweiten Hauptgewinn zu finden. Eines kam zum anderen und die Entscheidung war getroffen, unser Glück selbst zu schmieden. Kaum ausgesprochen, schon umgesetzt, denn passend fand darauf eine Zuchtzulassung statt. Alle dafür notwendigen Grundlagen wie Röntgenuntersuchung und Showergebnisse erfüllte Alva bereits, also kurzerhand angemeldet. Wie erwartet hat sie die Prüfung mit Bravour gemeistert und somit die Zuchtvoraussetzung erfolgreich absolviert.

Den größten Anteil daran, dass ich 2019 zur begeisterten Miethündinbesitzerin wurde – etwas, das für mich Jahre zuvor unvorstellbar gewesen wäre – trägt das tolle Verhältnis zur lieben Jenny, Alvas Züchterin, zu der wir von Anfang an einen wunderbaren freundschaftlichen Kontakt halten konnten. All unsere Mädels fühlen sich auf dem Bahrener Hof auch heute noch wie Zuhause.
Jenny war absolut einverstanden mit meiner Bitte, als Deckrüden einen LUA-Vertreter zu wählen und da wir gleiche Vorstellungen von einer guten Verpaarung haben, konnten wir uns rege austauschen und auf einen wundervollen Wurf freuen. So zog Alvas Tochter Dixi bei uns ein, Dorie und Djotto sind Zuchthunde beim Bahrener Hof geworden.
Ich bin Jenny überaus dankbar für das Mitspracherecht, das sie mir einräumte, und für das unfassbare Privileg, jeden Schritt der Welpen von ihrer Geburt an miterleben und den Wurf so eng begleiten zu dürfen. Diese praktischen Erfahrungen haben in mir den Wunsch gestärkt, selbst zu züchten, bestenfalls mit einem A-Wurf über meine geliebte Alva, die Stammhündin all meiner Welpen sein soll.

Zwei Jahre später hatten wir es bedingt durch meine Schwangerschaft nicht geschafft, die Räumlichkeiten für meine eigene Zuchtstätte so umzugestalten, dass sie meinen persönlichen, hohen Ansprüchen genügten, sodass Jenny und ich uns entschieden, mit Alva ein weiteres Abenteuer zu wagen.
Unser Fokus sollte dieses Mal noch mehr auf innerer Gesundheit und genetischer Diversität liegen. Da man leider immer erst ab dem zweiten Wurf eine künstliche Besamung durchführen lassen darf, war es in Alvas erstem Wurf keine Option gewesen. Nun aber war der Weg frei und ein riesiger Wunsch ging in Erfüllung. Mit vielen Bemühungen und reichlich Bibbern traf kurz vor knapp die wertvolle Fracht aus Alaska an und trug Früchte. Auch diesem Wurf durfte ich ausgiebig beim Aufwachsen zusehen und seither bereichert Else unser Leben. Ihre Schwestern Easy und Eleonore sind Zuchthündinnen beim Bahrener Hof.

Schon seit 2015 bin ich regelmäßig auf Züchtertagen und Ausstellungen sowie anderen Veranstaltungen der DZGD anzutreffen gewesen. Im Sommer 2020 bin ich dem Verein als offizielles Mitglied beigetreten.
Den internationale Zwingerschutz halte ich auf den Zuchtstättennamen „Freckled Friends“ mit der FCI-Nummer 1093/21.

Da meine persönlichen Ansprüche an eine geeignete Welpenstube über den vom Verein und Veterinäramt formulierten Mindesthaltungsbestimmungen liegen, haben wir die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten im Sommer 2021 einem kompletten Umbau unterzogen und ein abwechslungsreiches Welpenreich geschaffen. Nach Abschluss der Baumaßnahmen erfolgte zum Jahresende die offizielle Abnahme durch die DZGD sowie der Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz.

Und so freue ich mich nun darauf, möglichst gesunde und glückliche freche Freckles in meiner liebevollen Zuchtstätte willkommen zu heißen.

NOCH EIN PAAR PERSÖNLICHE FAKTEN ÜBER MICH, DIE NICHTS MIT DER ZUCHT ZU TUN HABEN

NOCH EIN PAAR PERSÖNLICHE FAKTEN ÜBER MICH, DIE NICHTS MIT DER ZUCHT ZU TUN HABEN

  • Ich komme aus einer Handballfamilie und habe fast fünfzehn Jahre lang selbst gespielt.
  • Ich liebe den Motorsport, besonders die Rennboliden der Tourenwagen haben es mir angetan.
  • Ich habe Chemie studiert, heute könnte ich nicht mehr stundenlang im Labor stehen.
  • Es fällt mir furchtbar schwer, mich kurz zu fassen, es gibt so viele schöne Worte!
  • Ich habe einen Namensfimmel, es darf nur der gleiche Vokal vorkommen: Alva, Dixi, Else, Justus, unsere Alltagshelfer Rufus, Momo, Jette, Bodo…
  • Mein Lieblingsreiseland ist Slowenien, die Nordseeinsel Texel ist aber auch sehr schön und im Allgäu liegt unser zweites Zuhause.
  • Ich liebe den Herbst, der ist nicht so warm wie der Sommer, nicht so matschig wie der Winter und nicht so nass wie der Frühling.
  • Ich liebe Besen. Gut, rote Haare, der Hexenvergleich liegt nahe, aber in der Tat fege ich einfach gerne, es beruhigt mich – und beseitigt diese haarigen Dekoversuche der Mädels.
  • Mit Kaffee und seinen Variationen kannst du mich jagen. Ich komme an das Zeug nicht ran.
  • Eine kurze Analyse meines Kleiderschrankes hat ergeben, meine Lieblingsfarbe ist offensichtlich Dalmatinerhaar. Ansonsten mag ich Grün sehr gerne.